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Claim-The-Space lädt zum Gespräch über patriarchale Gewalt - Wien

Claim-The-Space lädt zum Gespräch über patriarchale Gewalt – Wien

Die offene feministische Vernetzung „Claim the Space“ lädt zu einem Gespräch über patriarchale Gewalt, politische Reaktionen und die Proteste gegen Feminizide sowie das Buch „Frauen*rechte und Frauen*hass. Antifeminismus und die Ethnisierung von Gewalt“ ein.
Letztes Jahr im Juli startete die AG Feministischer Streik mit den Kundgebungen gegen Feminizide u.a. nach den antifeministischen und faschistischen Angriffen auf kurdische und türkische Genoss*innen. Nach einigen Kundgebungen im Sommer begann die AG Offene Feministische Treffen auszurufen, daraus entstand “Claim the Space”.
Eine Aktivistin der AG Feministischer Streik unterhält sich mit einer compañera von Ni Una Menos Natalia Hurst und der Mitautorin des Buchs Judith Goetz über den Aktivismus als Reaktion gegen Feminizide in Wien und die Einflüsse lateinamerikanischer feministischer Praxen. Im Fokus des Gesprächs steht die rassistische Instrumentalisierung der Feminizide und der Kämpfe für Frauen*Rechte sowie rechte Angriffe auf feministische Kämpfe.
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Davor wollen wir noch einen Raum für Vernetzung schaffen: Es können feministische Dreieckstücher bemalt und sich ausgetauscht werden. Vor Ort kannst du auch mehr über „Claim The Space“ erfahren oder Informationen zu unserer Praxis erhalten.
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Wann: 9.6.2021, Vernetzung und Workshop ab 17 Uhr, Gespräch um 19 Uhr
Wo: ehemaliger Karlsplatz
Bitte die aktuellen Covid-19 Maßnahmen zu beachten und MNS zu tragen.
Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt. (Wir werden aber versuchen, andere Sprachen flüsternd zu übersetzen, wenn es Bedarf gibt). Open for all Gender.
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Mit Judith Goetz, Mitautorin des Buchs
Natalia Hurst, Aktivistin von Ni Una Menos Austria
Moderation: AG Feministischer Streik
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Infos zum Buch „Frauen*rechte und Frauen*hass. Antifeminismus und die Ethnisierung von Gewalt“:
Antifeminismus will die Errungenschaften der (queer)feministischen Bewegungen zurückdrehen: durch Begriffsumdeutungen, Angriffe auf reproduktive Rechte, Ressourcen und Gleichstellungsmaßnahmen. Akteur*innen der extremen Rechten, Konservative und die “gesellschaftliche Mitte” treffen sich in einer Ideologie von Frauen*hass und LGBTIQ*feindlichkeit. Sie vereint der Wunsch nach einer binären Geschlechterordnung und einer Männlichkeit, die gemeinhin als »toxisch« bezeichnet wird. Antifeminismus kann auch tödlich sein: Der Glaube an männliche Vorherrschaft stellt die Basis für sexualisierte Gewalt, Femizide und Terrorismus dar. Paradoxerweise hat die Rechte »Frauenrechte« dort für sich entdeckt, wo die »weiße Frau als Opfer« eine scheinbar neue Mobilisierungskraft entfalten kann: in Kandel, Chemnitz oder Wien. Dieses Buch diskutiert einen Feminismus, der die patriarchale Ordnung hinterfragt, Männlichkeit nicht heilen will und grundlegend antifaschistisch ist.
Bild von @femplak wien

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Datum

09 Jun 2021
Abgelaufene Events

Uhrzeit

17:00 - 19:30

Lokale Zeit

  • Zeitzone: Europe/Moscow
  • Datum: 09 Jun 2021
  • Zeit: 18:00 - 20:30

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Karlsplatz, Wien, Österreich
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